Mein erster Telly

für den Imagefilm über das Oberpfälzer Seenland

Was ist der Telly?

Die Bayerische Landeszentrale für neue Medien verleiht seit 1988 die BLM-Hörfunk- bzw. BLM-Lokalfernseh-Preise (seit 1992) für herausragende Leistungen im lokalen Rundfunk in Bayern.

Jährlich werden die jeweils besten Hörfunk- bzw. Fernsehbeiträge mit lokaler Bedeutung in verschiedenen thematischen Kategorien mit Geldpreisen und mit einem „BLM-Radio“ bzw. „BLM-Telly“ ausgezeichnet. Auch lokale Werbekampagnen werden prämiert.

2017 wird zum 30. Mal der „BLM-Hörfunk-Preis“ und zum 26. Mal der „BLM-Lokalfernseh-Preis“ vergeben. Die Auszeichnung erfolgte auf einer eigenen Preisverleihung im Rahmen der Lokalrundfunktage am 4. Juli 2017 in Nürnberg.

Begründung der Jury

!!! Der Link ist leider zurzeit nicht erreichbar !!!

Wenn ihr aufs Bild klickt, gelangt ihr zur Aufzeichnung der Preisverleihung. Ab 26:30min beginnt unsere Auszeichnung und dort ist auch die Jurybegründung zu sehen!


Die Jury der BLM-Preise

Dr. Torsten Rossmann (Vorsitz)

Geschäftsführer der Welt N24 GmbH

Walter Keilbart

Vorsitzender des Fernsehausschusses des Medienrates

Detlef Kuschka

Journalist, Trainer und Coach

Katrin Müller-Hohenstein

Fernsehmoderatorin "Das aktuelle Sportstudio", ZDF

Marcel Rasmus

Senderchef von Kabel 1

Ina Tenz

Geschäftsleiterin Content und Programmdirektorin ANTENNE BAYERN

Julia Schutz

Programmdirektorin Antenne Thüringen

Prof. Dr. Manfred Treml

Vorsitzender des Hörfunkausschusses des Medienrats

Phillipp Walulis

Fernsehmoderator

So kam's

Vor knapp einem Jahr wurde ich von Oberpfalz TV beauftragt, einen Imagefilm für das Oberpfälzer Seenland zu produzieren. Das heißt, Technik und Equipment und Kameraleute von Oberpfalz TV, Ideen, Umsetzung, Regie und Organisation von mir. Vor allem aufgrund meiner langjährigen Erfahrung in der Produktion von Filmen für touristische Regionen freute ich mich auf dieses Projekt. Dass dieser Film mir jedoch einmal einen Preis wie den Telly bescheren würde, daran hätte ich nicht gedacht.

So trat ich zunächst einmal mit dem Auftraggeber, der Tourismusregion Oberpfälzer Seenland in Kontakt, um die gegenseitigen Erwartungen abzustecken.

Wichtig war es, die verschiedenen Themenschwerpunkte mit einem roten Faden durch den Film zu ziehen, so dass sie auch ohne Sprecher gut verständlich waren.

Nachdem der Inhalt besprochen war, fehlten nur noch Models, die den Film mit Leben/Emotionen füllten. Ein Aufruf in den Social-Media-Kanälen nach Komparsen half uns dabei enorm.

Insgesamt waren es 4 Drehtage, die mit folgendem Equipment von OTV umgesetzt wurden. Eine Filmkamera Sony FS7, diverse Optiken, ein Slider, für Aufnahmen wie auf einer Schiene gezogen, eine Drohne Inspire One, eine Osmo, eine GoPro usw. Maßgeblich mitverantwortlich am letztendlich großen Erfolg des Filmes war die Teamarbeit mit OTV-Kameramann Uli Wiesner, der meine Visionen perfekt umgesetzt und sich auch immer wieder selbst hervorragend auf Dreh mit eingebracht hat.

Nach dem ersten Dreh, das war der Golf- und Landclub Oberpfalz e.V. und das Schauspiel vom Hussenkrieg in Neunburg vorm Wald, hier drehte OTV Kameramann Marco Rubenbauer, gab es wetterbedingt eine kleine Drehpause, doch danach kam endlich die ersehnte Wetterlage und die Produktion konnte wieder auf Hochtouren laufen.

Drei Tage am Stück bei TRAUMWETTER mit einer extra für einen Tag engagierten Modelfamilie. Vielen Dank an Pia Köstlmeier (Filmtochter und ihre Freundinnen; sie feierte an dem Drehtag ihren Geburtstag!), Steffi Henke (Filmmutter) und Marco Köstler (Filmpapa). Dank der hervorragenden Public Relation Arbeit von Verena Danner kam während des Drehs in Schwandorf – das Oberpfälzer Seenland hat ja auch ein paar Städte im Einzugsgebiet – die Mittelbayerische Zeitung zum Dreh und informierte die Leser über den Stand der Dinge bzw. wie weit der Dreh schon fortgeschritten war.

Hier der Link zu diesem Artikel: http://www.mittelbayerische.de/region/schwandorf/gemeinden/schwandorf/imagefilm-soll-emotionen-wecken-22800-art1426490.html

Mit den letzten Bildern am Murner See ging dann ein wirklich großes Projekt zu Ende – zumindest für die meisten. Für Uli Wiesner und mich hieß es ab in die Postproduktion. Da mussten wir das Material eindigitalisieren, sichten und sortieren! Und ganz wichtig: die richtige Musik finden! Eines nachts beim Durchforsten unzähliger Musikarchive traf ich dann ins Schwarze! It’s good to be alive! Sommerlich, schmissig – der passt! Und schnell waren auch alle andern Beteiligten der gleichen Überzeugung und der Schnitt konnte beginnen. Nach ein paar kleinen Änderungen seitens des Auftraggebers, also des Oberpfälzer Seenlands in Person von Geschäftsführer Hr. Joachim Häring, war es dann im September 2016 soweit - der Imagefilm über das Oberpfälzer Seenland war fertig.

Innerhalb kürzester Zeit erreichte er in den sozialen Netzwerken hohen Bekanntheitsgrad und ist nunmehr Aushängeschild einer ganzen Region.

Bilder vom Dreh